Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Die­ser Leser­brief von Dia­na Stiel bezieht sich auf den Arti­kel im Grenz­Echo vom 17.03.2021, “Madame Tef­lon” liest Vivant die Levi­ten.

The same pro­ce­du­re as every year“. Die­ser Satz fällt wohl jedem zu dem Sketch “Din­ner for one” ein.

Genau­so ein Satz passt auch zu den Kon­troll­sit­zun­gen des Aus­schus­ses II für Kul­tur, Sport und Beschäf­ti­gung unter Minis­te­rin Weykmans: „The same pro­ce­du­re as every mon­th”.

Seit Aus­bruch der Kri­se stellt Vivant in den monat­li­chen Kon­troll­sit­zun­gen auch Fra­gen zu den Aus­wir­kun­gen der über­zo­ge­nen Coro­na-Maß­nah­men mit dem Ziel, den Ver­ant­wort­li­chen den Spie­gel der fehl­ge­lei­te­ten Coro­na-Poli­tik vor Augen zu hal­ten, die den Mit­tel­stand in die Knie zwingt, unse­re Kin­der und Jugend­li­chen in ihrer Ent­wick­lung ein­schränkt sowie dem Horeca‑, Tou­ris­mus- und Kul­tur­sek­tor trotz guter Hygie­nekon­zep­te kei­ne Per­spek­ti­ven bie­tet.

Als der föde­ra­le Gesund­heits­mi­nis­ter Van­den­bro­ecke im Herbst ver­kün­de­te, man müs­se in der Bevöl­ke­rung eine “Schock­the­ra­pie” pro­vo­zie­ren, damit die­se die Maß­nah­men respek­tie­re, hät­ten wir gera­de von der Minis­te­rin für Wirt­schafts­för­de­rung einen Auf­schrei der Empö­rung erwar­tet. Auch hat sie mehr­fach das Sub­ven­ti­ons­kon­zept der DG-Regie­rung ver­tei­digt; wo man unab­hän­gig von der Grö­ße oder dem Umsatz eines Betrie­bes oder der Anzahl der Beschäf­tig­ten ein­fach allen die glei­che Sum­me gege­ben hat. Für die einen sehr viel, für die ande­ren ein Trop­fen… Weder gerecht noch ver­nünf­tig.

Soviel zum Ver­ständ­nis der Minis­te­rin für Wirt­schafts­för­de­rung.

Umso wich­ti­ger ist es, dass wir als Oppo­si­ti­ons­par­tei unse­re Stim­me erhe­ben und durch kla­re wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en bele­gen, dass ver­schie­de­ne Maß­nah­men kon­tra­pro­duk­tiv sind.

Und das wer­den wir auch wei­ter­hin tun!

Dia­na Stiel
Vivant-Frak­ti­on