5. Geldsystem

Schon seit Jah­ren jagt eine Schul­den- und Wäh­rungs­kri­se die nächs­te. Statt immer nur die Sym­pto­me die­ser Kri­sen zu behan­deln, wäre es eigent­lich schon lan­ge an der Zeit, die wirk­li­chen Ursa­chen gezielt anzu­ge­hen, um ein sta­bi­les Sys­tem zu schaf­fen. Unser Geld­sys­tem ist nicht natur­ge­ge­ben, son­dern von Men­schen erschaf­fen. Es kann also auch von uns Men­schen abge­än­dert wer­den. Unser Geld­sys­tem beruht auf den fal­schen Prin­zi­pi­en und muss voll­stän­dig über­dacht wer­den. Model­le gibt es genü­gend, es braucht nur den Wil­len und den Mut, die­ses The­ma anzu­pa­cken. Eine grund­le­gen­de Reform des Geld­sys­tems ist unaus­weich­lich, doch noch ist kaum der poli­tisch Wil­le vor­han­den, da eini­ge vom aktu­el­len Sys­tem stark pro­fi­tie­ren. Doch schon jetzt könn­te die Poli­tik z. B. durch die Ein­füh­rung einer Kom­ple­men­tär­wäh­rung neue Akzen­te in der Geld­po­li­tik set­zen. Die­se Wäh­rung wür­de monat­lich an Wert ver­lie­ren und wäre somit unun­ter­bro­chen im Umlauf. Der Vor­teil: Durch ihre stän­di­ge Zir­ku­la­ti­on wür­de die Kom­ple­men­tär­wäh­rung dazu bei­tra­gen, die Wirt­schaft nicht nur in Kri­sen­zei­ten anzu­kur­beln. In ande­ren Wor­ten: Geld­zir­ku­la­ti­on statt Geld­hor­tung.

Das der­zei­ti­ge Geld­sys­tem muss end­lich kom­plett geän­dert wer­den. Geld ist in ers­ter Linie ein Tausch­mit­tel und damit ein All­ge­mein­gut. Es gehört uns allen und soll­te somit auch dem Wohl­stand aller die­nen.